Albert Mangelsdorff-Jazz-Preis an Ernst-Ludwig Petrowsky



Der Berliner Saxofonist, Komponist und Improvisator Ernst-Ludwig Petrowsky ist dritter Preisträger des Albert-Mangelsdorff-Preises (Deutscher Jazzpreis) 1997. Die Union Deutscher Jazzmusiker überreichte den von der GEMA - Stiftung mit DM 20.000 ausgestatteten Preis am 9. November im Rahmen des JazzFestBerlin. Ernst-Ludwig Petrowsky ist nach Peter Kowald und Alexander von Schlippenbach der dritte Preisträger dieses von der Union Deutscher Jazzmusiker und der GEMA - Stiftung in zweijährigem Turnus an herausragende und epocheprägende Jazzpersönlichkeiten vergebenen Preises.

Der 1933 geborene und in Mecklenburg aufgewachsene Ernst-Ludwig petrowsky prägte seit der Mitte der fünfziger Jahre wesentlich die Entwicklung des Jazz in der ehemaligen DDR. Das von Petrowsky mitgegründete "Manfred Ludwig Sextett" zählte in den sechziger Jahren zu den wichtigsten Jazzformationen der DDR. Dein eigenes unverwechselbares Profil entwickelte Ernst-Ludwig Petrowsky mit eigenen Gruppen wie "Synopsis" und "Zentralquartett" sowie als Mitglied zahlreicher internationaler Spitzenensembles, etwa der "Georg Gruntz Concert Jazz Band" oder dem "Globe Unity Orchestra". Petrowskys Neugier und Flexibilität zeigt sich vor allem in Projekten mit Künstlern anderer Sparten, darunter auch immer wieder Komponisten der Neuen Musik. Im Duo mit Uschi Brüning erweitert Petrowsky sein musikalisches Spektrum um eigenwillige Sprachkunststücke.

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